Startseite
Dr. Leonhard Wecker
IPT
Schwarze Salbe
Tumor Früherkennung
Impressum

Black Salve - Schwarze Salbe
 

Krebsbekämpfung mit pflanzlichen Salben 

In der amerikanischen Geschichte der biologischen Medizin sind seit über 300 Jahren Krebstherapien mit verschiedenen pflanzlichen Salben bekannt. Die Rezepturen sind über die Jahrhunderte in den Grundzügen gleich, und haben nur kleine individuelle Abweichungen durch die jeweiligen Therapeuten. Diese Rezepturen sind eine Kombination aus der indianischen (Tumor-)Heiltradition einerseits und andererseits aus den in Europa im 17. Jahrhundert gebräuchlichen Tumortherapien. Von den Indianern wurden fast ausschließlich die kanadische Blutwurz (Sanguinaria canadensis) die kanadische Gelbwurz (Hydrastis canadensis) sowie die Kermesbeere (Phytolacca) verwendet. Von europäischer Seite kamen die damals in der Behandlung üblichen Mineralsalze bzw. Metalle (z.B. gesättigte Chrom- oder Zinkchlorid-Lösung, Kaliumjodid, Antimonglanz) zum Einsatz. Der hohe pH-Wert
dieser Substanzen wirkte als Lauge. 

Noch um die Jahrhundertwende des 19./20.. Jahrhunderts waren schorfbildende Salben in den Vereinigten Staaten in praktisch jeder Apotheke erhältlich, so wie heute Aspirin. Bis in die letzten Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es außerordentlich erfolgreiche Tumorkliniken in den USA, die diese Salben erfolgreich eingesetzt hatten. Die Erfolge lagen bei den Anfangsstadien der Tumorkrankheit zwischen 80-90% Heilung, bei fortgeschrittenen immer noch über 50% (Aus-!)Heilung der Erkrankung. Die letzte Klinik wurde vom FDA in den 90er Jahren geschlossen mit der Argumentation: „Die Behandlung sei erfolgreich, aber archaisch“. Zum Teil sind diese Kliniken nach Mexiko ausgewandert. 

Diese Salben zählen zu den sog. schorfbildenden Salben. Nach 2-3 Tagen Anwendung beginnt sich ein harter Schorf auszubilden, dunkelbraun bis schwarz gefärbt, mit der Umgebung fest verbunden. Der Schorf dehnt sich im Verlauf der Behandlung bis zum Tumorgrund aus und erreicht damit Dicken von mehreren Zentimetern. Dabei hält sich die Salbe genau an die Tumorgrenzen und breitet sich nicht diffus in die Umgebung aus. Nach 2-3 Wochen, abhängig von der Tumorgröße, fängt die Schorfplatte an sich von der Umgebung zu lösen. Diese Ablösung dauert im Durchschnitt 10-14 Tage. Dann fällt der ganze ehemalige Tumor in einem Stück heraus und zurück bleibt ein sauberer, völlig tumorfreier Wundgrund. Diese Wunde heilt durchschnittlich in 2 Wochen problemlos ab. 

Bei dieser Art von Tumortherapie hat es nach meinen Erfahrungen noch nie einen Versager gegeben. jeder Tumor, der von außen zugänglich ist, kann  komplett entfernt werden mit Ausnahme der Achselhöhle, da es dort bei der Heilung erhebliche Narbenstrukturen gibt. Obwohl mit der Salbentherapie nur der direkt behandelte Tumor entfernt wird, ist festzustellen, dass in der Achselhöhle oder im Halsbereich tastbare Lymphknoten regelmäßig kleiner werden, sich erweichen und z.T. völlig verschwinden. 

Die Methode ist sicher und einfach und braucht trotzdem Erfahrung und Fingerspitzengefühl bei der Anwendung. Es ist darum nicht möglich einem Tumorpatienten die Salbe zur Eigenanwendung mit nachhause zu geben. Zuerst muss getestet werden, ob die Salbe für den vorliegenden Fall geeignet ist. Dann wird in der Praxis die ersten 3-4 Tage unter meiner Kontrolle der Verband angelegt. Anschließend darf der Patient nachhause und sich selbst verbinden. Etwa alle 10 Tage muss der Patient zur Kontrolle bei mir erscheinen. 

Verbunden mit dieser eleganten Methode sind allerdings erhebliche Schmerzen im Auftragungsbereich der Salbe. Bei jeder Behandlung sind starke Analgetika erforderlich. Der Schmerz verschwindet schlagartig in dem Moment, in dem der komplette Schorf sich ablöst.



MEDIZIN DER ZUKUNFT e.V. |